Revision

bbr.legal: Revision im Strafrecht - Herr Rechtsanwalt Joachim Baumann ist auf diesem Rechtsbereich spezialisiert und hat bereits große Erfolge für seine Mandanten erzielt.

Rechtsanwalt und Strafverteidiger Joachim Baumann aus Hannover

Die Revision wird oft als die Königsdisziplin des Strafrechts bezeichnet – und das zu Recht. Denn in der Revision geht es um komplexe juristische Fragestellungen. Die Revision ist die letzte Chance in einem Strafverfahren, um empfindliche Sanktionen zu verhindern.

Hier finden Sie Ihre Antworten.

Was bedeutet Revision im Strafrecht?

Revision und Berufung im Strafrecht sind ordentliche Rechtsmittel. Das heißt:

  • Die Rechtskraft eines Urteils ist noch nicht eingetreten.
  • Die Sache geht an ein höheres Gericht, das erneut entscheidet.

Was unterscheidet Revision und Berufung im Strafrecht? Der Unterschied beider Rechtsmittel liegt im Gegenstand der Beurteilung:

  • In der Berufung wird ein Fall erneut aufgerollt. Es kommt zu einer neuen Tatsacheninstanz, in der noch einmal alle Beweismittel vorgelegt und gewürdigt werden. Zeugen müssen zum Beispiel erneut aussagen.
  • Die Berufung ist eine reine Rechtsinstanz. Hier wird das vorliegende Urteil ausschließlich auf Rechtsfehler überprüft. Es gibt beispielsweise keine neue Zeugenvernehmung.

Fehler in der Beweiswürdigung selbst können jedoch mit der Revision geltend gemacht werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Gericht die Aussage eines Zeugen nicht oder nicht vollständig gewürdigt hat.

Was bedeutet Revision im Strafrecht?

Revision und Berufung im Strafrecht sind ordentliche Rechtsmittel. Das heißt:

  • Die Rechtskraft eines Urteils ist noch nicht eingetreten.
  • Die Sache geht an ein höheres Gericht, das erneut entscheidet.

Was unterscheidet Revision und Berufung im Strafrecht? Der Unterschied beider Rechtsmittel liegt im Gegenstand der Beurteilung:

  • In der Berufung wird ein Fall erneut aufgerollt. Es kommt zu einer neuen Tatsacheninstanz, in der noch einmal alle Beweismittel vorgelegt und gewürdigt werden. Zeugen müssen zum Beispiel erneut aussagen.
  • Die Berufung ist eine reine Rechtsinstanz. Hier wird das vorliegende Urteil ausschließlich auf Rechtsfehler überprüft. Es gibt beispielsweise keine neue Zeugenvernehmung.

Fehler in der Beweiswürdigung selbst können jedoch mit der Revision geltend gemacht werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Gericht die Aussage eines Zeugen nicht oder nicht vollständig gewürdigt hat.

Materielle und formelle Urteilsfehler

Bei einer Revision können materielle und formale Fehler im Urteil zu einer Aufhebung führen. Ein erfahrener Rechtsanwalt analysiert das Urteil in jeder rechtlichen Hinsicht und findet oft Punkte, die eine Aufhebung oder Änderung des Urteils bewirken.

Ein materieller Fehler liegt vor, wenn das Gericht zum Beispiel einen strafrechtlichen Tatbestand falsch interpretiert hat. Beispiel: Der Täter wird wegen Diebstahls verurteilt, weil er Strom aus der Leitung seines Nachbarn abgezapft hat. Strom ist aber keine Sache im Sinne von § 242 StGB. Das Urteil muss aufgehoben werden.

Ein formaler Fehler liegt beispielsweise vor, wenn das Gericht eine Frist falsch angewendet oder seine Zuständigkeit zu Unrecht angenommen hat.

Es gibt absolute und relative Revisionsgründe. Absolute Revisionsgründe führen stets zu einer Aufhebung des Urteils (§ 338 StPO). Bei relativen Revisionsgründen muss im Einzelfall festgestellt werden, ob das Urteil auf dem Fehler beruht oder ob sich dieser Fehler nicht auf das Urteil ausgewirkt hat.

Revision Strafrecht

Die Instanzenzüge für Revision und Berufung im Strafrecht sind im Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) und in der Strafprozessordnung (StPO) festgelegt. Gegen Urteile des Amtsgerichts ist sowohl eine Berufung wie eine Revision (Sprungrevision) möglich. Gegen Urteile der Landgerichte und Oberlandesgerichte kommt nur die Revision als Rechtsmittel infrage.

Beispiele für Niedersachsen:

  • Über die Sprungrevision gegen ein Urteil des Amtsgerichts Hannover entscheidet das OLG Celle (vgl. § 335 StPO).
  • Über die Revision gegen ein Berufungsurteil des Landgerichts Göttingen entscheidet das OLG Braunschweig (vgl. § 121 Abs. 1 Nr. 1b GVG).
  • Über die Revision gegen ein erstinstanzliches Urteil des Landgerichts Hannover entscheidet der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (vgl. § 135 GVG).
  • Über die Revision eines erstinstanzlichen Urteils des OLG Oldenburg entscheidet ebenfalls der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (vgl. § 135 GVG). 
Wie lange dauert eine Revision im Strafrecht?

Die konkrete Dauer eines Revisionsverfahrens im Strafrecht lässt sich nur schwer bestimmen. Für die Einlegung der Revision gibt es eine kurze Frist: eine Woche nach Verkündung des Urteils (§ 341 StPO). Das Verfahren selbst kann sich über Monate hinziehen. Die Rechtskraft des Urteils wird durch die Einlegung des Rechtsmittels jedoch zunächst verhindert – so lange, bis eine Entscheidung in der Sache ergangen ist.

Diese Entscheidung kann auch ein Beschluss sein, der die Revision aufgrund eines Formmangels für unzulässig erklärt. Gerade deshalb ist es für jeden Betroffenen wichtig, für die Revision im Strafrecht einen Anwalt zu beauftragen, der auf Revision im Strafrecht in Niedersachsen spezialisiert ist.

Wie hoch sind die Kosten für eine Revision?

Im Strafverfahren entstehen Kosten für das Gericht und Kosten für den Rechtsanwalt.

  • Die Kosten für das Gerichtsverfahren ergeben sich aus dem Gerichtskostengesetz (GKG)- diese bewegen sich im dreistelligen Bereich.
  • Für die Einlegung und Begründung der Revision und die Auseinandersetzung mit der Bundesanwaltschaft oder Generalstaatsanwaltschaft, vereinbaren wir eine individuelle Vergütung. Die Höhe hängt dabei vom Umfang und der Schwierigkeit der Sache ab. Sprechen Sie uns an, um eine genaue Vorstellung der Höhe in Ihrem Fall zu ermöglichen. Die Kosten für einen spezialisierten Rechtsanwalt werden regelmäßig deutlich höher sein als die Gerichtskosten. Mit einem mittleren vierstelligen Betrag muss bei einer durchschnittlichen Revision gerechnet werden.

Wenn die Revision Erfolg hat und ein Urteil aufgehoben wird, trägt grundsätzlich die Staatskasse einige Kosten des Angeklagten.

Die Revision als letzte Instanz

Die Revision ist die letzte Möglichkeit, gegen ein Urteil in einem strafrechtlichen Verfahren vorzugehen. Denn gegen ein Revisionsurteil selbst ist kein Rechtsmittel mehr zulässig. In Betracht kommt dann nur noch die Wiederaufnahme eines Verfahrens, das mit hohen gesetzlichen Hürden ausgestattet ist. Gerade aus diesem Grund ist es so wichtig, ein Urteil Punkt für Punkt auf Fehler zu untersuchen.

Dazu kommen strenge Anforderungen an die Einlegung und Begründung einer Revision. Schon kleinste Fehler können dazu führen, dass eine Revision aus formalen Gründen abgewiesen wird. Es ist deshalb von existenzieller Bedeutung, dass Sie sich für die Revision an einen erfahrenen und kompetenten Anwalt für Strafrecht wenden, um das Strafverfahren erfolgreich zu beenden.

Wie stehen die Chancen bei einer Revision im Strafrecht?

Wie die Chancen bei einer Revision im Strafrecht stehen, hängt immer von den individuellen Umständen des Einzelfalls ab. Wichtig ist, für die Frage Berufung oder Revision im Strafrecht einen Anwalt zu beauftragen, der auf strafrechtliche Verfahren spezialisiert ist. Ein kompetenter Anwalt versteht es, die Erfolgsaussichten einer Revision im Strafrecht realistisch einzuschätzen.

  • Ein auf Strafrecht spezialisierter Anwalt klärt jeden Mandanten offen, ehrlich und transparent über die Chancen einer Revision im Strafrecht auf.
  • Er kann im Einzelfall auch davon abraten, eine von vornherein aussichtslose Revision einzulegen, um die Kosten einer Revision im Strafrecht gering zu halten.

Jeder Angeklagte hat den verfassungsrechtlich garantierten Anspruch auf ein faires und bis ins Detail rechtmäßiges Verfahren.

Als Ihre Kanzlei für Revision im Strafrecht berät Sie bbr.legal mit Herrn Rechtsanwalt Joachim Baumann und seinem Team transparent und vertrauensvoll über die Möglichkeiten einer Revision. Und wir nutzen diese Chance für Sie – mit Fachwissen, Erfahrung und Engagement